Rezensionen: "Nach dem Amok"




Der Roman zeichnet sich durch psychologisch dichte Schilderungen und eine ungewohnte Perspektive aus. Als Klassenlektüre wärmstens zu empfehlen.

Jugendschriftenausschuss des BLLV Mittelfranken, November 2012



Wo Medienberichte enden und für die Betroffenen und Hinterbliebenen das Danach beginnt, knüpft die Romanhandlung an. Da versucht ein Schüler, damit zurecht zu kommen, dass sein bester Freund seit dem Anschlag im Rollstuhl sitzt, da steht ein Lehrer, der das Attentat verletzt überlebte, wieder vor der Klasse und ringt um eine Normalität, die es nicht mehr gibt. Und da sind Maike und ihre Eltern, eine Täterfamilie, in der Sprachlosigkeit herrscht, die gelähmt ist von Scham- und Schuldgefühlen.

Deutschlandradio Kultur, 10.04.2012



Ein gefühlsintensives, packendes und doch so realitätsnahes Buch!

aus der Jurybegründung beim Nachwuchspreis 2011 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.



Ein hervorragendes Jugendbuch [...] Für jede Bücherei, auch für Schulen als Diskussionsgrundlage sehr empfohlen.

Evangelische Kirche im Rheinland, Herbst 2011



Sehr einfühlsam und bewegend schildert dieser Roman die Auswirkungen eines Amoklaufs auf die Familie des Täters. Wie geht man mit solch einer Tat um? Ist ein normales Leben überhaupt noch möglich? Äußerst packend!

Sonja Hackel, Buchhandlung Hugendubel Stuttgart, 06.07.2011



Myriam Keil beweist, dass man auch über die Angehörigen eines Täters ein spannendes Buch schreiben kann.

Werner Schuster im Online-Büchermagazin "Eselsohren", 02.05.2011



Überaus einfühlsam schildert Myriam Keil, wie ihre Protagonistin unter der Sprachlosigkeit im Elternhaus und den Ausgrenzungen in der Schule leidet, wie Hilflosigkeit und Schuldgefühle Maike lähmen. Dabei bleibt die Entwicklung Maikes zur eigenständigen jungen Frau dank der differenzierten Personenzeichnung bis zur letzten Seite spannend. Nicht zuletzt wegen des ironischen Tons, mit dem Maike nicht nur die Welt der Erwachsenen kommentiert, liest sich "Nach dem Amok" trotz der ernsten Thematik kurzweilig.

Tomas Unglaube im "Bulletin Jugend & Literatur" (bjl), Ausgabe 4/11



Die Charaktere sind hervorragend herausgearbeitet. [...] Myriam Keil hat es geschafft, mit unglaublicher Spannung unter Einbeziehung von Alltagsthemen Jugendlicher wie Liebe, Pubertät, Freundschaft etc. ein so schwieriges Thema aufzugreifen und die Frage zu stellen: Was ist mit den Angehörigen von Amokläufern? Unbedingt empfehlenswert in jeder Bibliothek.

ekz-Informationsdienst



Virtuos hat Myriam Keil eine tragische Geschichte gezeichnet, die beschreibt, was am Ende zurückbleibt und wie die direkten Beteiligten sich mit allen Kräften darum bemühen, ihr zertrümmertes Leben wieder aufzubauen [...].

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